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Langenargen

Langenargen ist eine Gemeinde am Nordufer des Bodensees, etwa 8 km östlich von Friedrichshafen.

Geographie

Die Gemeinde liegt an der Mündung der Argen auf einer weit in den hier besonders breiten Bodensee hineinragenden Landzunge.

Geschichte

Langenargen wurde unter dem Namen Argona im Jahre 770 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Seit 1290 im Besitz der Grafen von Montfort, entstand hier ab 1343 eine Burg. 1453 erhielt die Gemeinde von Kaiser Friedrich III. Stadtrecht.

Die Stadt und die Burg der Montforts wurden im Dreißigjährigen Krieg stark zerstört, jedoch später wieder aufgebaut. Die Burg wurde in der Folgezeit zunächst zu einem Schloss ausgebaut (spätes 17. Jahrhundert), um 1800 als Gefängnis genutzt und 1810 zum Abbruch freigegeben. Das neue, bis heute erhaltene Schloss entstand ab 1861.

1780 traten die verschuldeten Grafen von Montfort ihre Güter an Österreich ab. Mit dem Frieden von Preßburg fielen sie an Bayern, das sie unter Napoléon Bonaparte 1810 an Württemberg weitergab.

Politik

Langenargen hat sich mit Kressbronn am Bodensee und Eriskirch zu einem Gemeindeverwaltungsverband zusammengeschlossen und ist Sitz dieses Verbandes.

Wirtschaft

Bis heute spielt die Landwirtschaft, vor allem der Obstbau, eine gewisse Rolle in Langenargen.

Ansonsten lebt die Gemeinde heute vor allem vom Tourismus, sowie von Handwerks- und kleineren Gewerbebetrieben. Langfristig ist der Ausbau der Gewerbestruktur durch entsprechende Wirtschaftsfördermaßnahmen geplant.

Verkehr

Langenargen liegt 3 km südlich der Bundesstraße 31 zwischen Friedrichshafen und Lindau.

Die Gemeinde wird auch von der Deutschen Bahn AG angefahren und kann vom See her mit den Linien der Bodensee-Schifffahrtsbetriebe erreicht werden.


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