Markelfingen liegt am milden Südhang des Bodanrück zwischen Untersee und Mindelsee. Es ist ein anerkannter Ferien- und Erholungsort, umgeben von Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten. Das Markelfinger Gebiet ist uraltes Siedlungsland, hervorgegangen aus einer jungsteinzeitlichen Uferrandsiedlung.
Markelfingen gehörte seit 724 für die Dauer von fast 1100 Jahren zum Kloster Reichenau. Nach der Eingliederung des Klosters in das Bistum Konstanz kam Markelfingen zum Oberamt Reichenau. Seit 1802 ist die Ortschaft badisch.
Von der Viehzüchtersiedlung im frühen Mittelalter zur intensiveren Ackerbausiedlung im späten Mittelalter und schließlich zur Weinbaugemeinde bis zum Jahre 1850, entwickelte sich Markelfingen zum Handwerkerdorf und ist heute bevorzugter Wohnort für die nahen Städte Radolfzell, Konstanz und Singen.
Markelfingen kam im Zuge der Gebietsreform 1974 zu Radolfzell und ist heute mit ca. 2000 Einwohnern ein lebendiges Gemeinwesen mit vielen Vereinen und einer guten Infrastruktur.
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