Erwähnt 770 als Iburinga, möglicherweise vorher Sitz eines alemannischen Häuptlings
Um 1180 gründet Kaiser Barbarossa eine Befestigung an der Stelle des heutigen Stadtzentrums
1211 Erlangung des Stadtrechts
Territorium von 40 Dörfern, Münzregal, Zollrecht, Gerichtsbarkeit
Seit Ende des 14. Jahrhunderts freie Reichsstadt
Intensiver Weinbau und Handel
Bis 19. Jahrhundert größter Getreidemarkt in Süddeutschland, Verschiffung von Waren
Im dreißigjährigen Krieg 1632 und 1634 erfolglos von schwedischen Soldaten belagert, 1643 eingenommen
Nach dem dreißigjährigen Krieg wirtschaftlicher Niedergang
1802 Verlust der Reichsunmittelbarkeit (napoleonische Kriege)
19. Jahrhundert: Aufschwung als Badeort. 1895 Anschluss an das Eisenbahnnetz.
Am 1. Juli 2002 erlangt die Stadt durch die so genannte Kastrophe von Überlingen, bei der zwei Flugzeuge im Luftraum über dem Bodensee zusammenstossen, traurige Berühmtheit.
Mit jeweils etwa 4000 Beschäftigten sind produzierendes Gewerbe und der Dienstleistungssektor (inklusive dem Tourismus mit 60 Restaurants und 33 Hotels) die größten Arbeitgeber der Stadt.
Im Dienstleistungssektor ist Wirtschaftsverbund Überlingen (WVÜ) als sehr aktiv zu erwähnen. Regelmäßige Veranstaltungen sowie die 1997 eingerichtete Fußgängerzone sollen den Einzelhandel gegenüber den außerhalb des Ortes liegenden Einkaufszentren stärken.
Die Lage an der Bahnlinie Singen-Friedrichshafen sowie an der B31 begünstigen die wirtschaftliche Entwicklung.